Das NOLDE-Projekt hat zum Ziel, Linked Data im Rahmen von zwei Demonstratoren zu evaluieren und nach Projektende nachhaltig bei den Konsortialmitgliedern zu verankern. So wird die technologische Anschlussfähigkeit  an Linked Data hergestellt und neue Diversifikationspotenziale erschlossen.

Am Ende des NOLDE-Projekts stehen folgende Ergebnisse:

  • Ein Linked Data Framework für deutschsprachigen Content;
  • Gesteigerte Effizienz und Effektivität interner Produktionsprozesse;
  • Neue Produkte und Dienstleistungen, die bisher aufgrund der fehlenden Interoperabilität technisch nicht umsetzbar oder kaufmännisch nicht sinnvoll waren; und
  • Erweiterung der Erlöspotenziale durch neue Verwertungsstrategien für Linked Data durch die sinnvolle Kombination von offenen und geschlossenen Lizenzmodellen.

Im Detail bedeutet das:

Das NOLDE-Projekt zielt darauf ab, die Granularität der Content-Bewirtschaftung zu erhöhen und den Anwendungspartnern zu ermöglichen, neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln, die bisher technisch nicht möglich waren. Dazu zählen im Falle des Monopol Verlages ein gänzlich neuer Service namens Austrian Music Monitor und im Falle des ÖGB Verlages die semantische Erweiterung des bereits existierenden KV-Systems. Ein Schwerpunkt liegt auf der Erprobung von Content Curation Services, d.h. der automatischen Kompilierung von Contents aus unterschiedlichen Quellen, und die Herstellung der technischen Anschlussfähigkeit an Content-Syndizierungs-Netzwerke zu Zwecken der Mehrfachverwertung von Content. Der Projekt-Output stellt aus Sicht der Technologiepartner und Anwendungspartner eine radikale Innovation mit hohem Kommerzialisierungspotenzial dar.