Heute kamen VertreterInnen aller Projektpartner in Wien in den Räumlichkeiten des ÖGB-Verlags zusammen, um sich über das weitere Vorgehen im Projekt abzustimmen. Im Zentrum des Treffens stand die Weiterentwicklung der Use-Case-Konzepte für den Monopol- sowie den ÖGB-Verlag. Beide Verlage verfügen über große Mengen an unstrukturiertem Content, der über Linked-Data-Technologien sowie maschinelle Faktenextraktion kommerziell erschlossen werden soll. Mehr über das Projekt in der Projektbeschreibung.

Die Use-Cases, die gemeinsam definiert werden, sind die Voraussetzung für die technische Entwicklung der Prototypen.
Erste Versuche mit den Tools OntEasy und PoolParty haben gezeigt, wie wichtig homogen geschriebene Texte für die maschinelle Strukturierung von Content sind. Eine weitere Herausforderung stellen Fachausdrücke sowie spezielle Formatierungen dar. Beim Use-Case des Monopol-Verlags wird gerade an der Erstellung eines popkulturellen Wissensmodells gearbeitet. Beim ÖGB-Verlag geht der Use-Case in Richtung der automatisierten Zusammenfassung von Kollektivverträgen.

Im Projektverlauf war dies das zweite Treffen des gesamten Konsortiums; das erste nach dem Kick-Off Mitte Oktober 2013. In den nächsten Wochen wird einerseits weiter in den einzelnen Organisationen am Projekt gearbeitet, andererseits gibt es spezifische bilaterale Treffen.